A-Junioren JSG 2021/22

Jahrgang 2003/2004

 

 

Trainer: Dieter Meseke Kontakt Tel.: 0151-41968715
Trainer: Karl Kronenburg Kontakt

Tel.: 0173-3143774

Betreuer: Norbert Kohn Kontakt Tel.: 0171-7981813
Trainingszeiten
  Dienstag 18:00 Uhr - 19:30 Uhr
  Donnerstag 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

 

Ergebnisse und Tabelle

 

 

A-Junioren der DJK St. Matthias spielen als

JSG Trier-Süd

zusammen mit dem VFL Trier

 

Die mit dem Nachbarverein VFL Trier gegründete Jugendspielgemeinschaft,

die JSG Trier-Süd, wurde in der Saison 2020/21 erweitert durch die A-Junioren. Die JSG Trier-Süd (A) besteht aus einer A-Junioren Mannschaft.

Die A-Junioren trainieren und spielen auf der Bezirkssportanlage in Feyen.

Bericht von Andreas Arens, Redaktion Trierischer Volksfreund:                                                                                14.07.2021

 

JSG Trier-Süd: 175 begeisterte Zuschauer sehen Pokalkampf erster Güte

 

Große Kulisse, ein packendes Spiel, starker Jugendfußball: Das Halbfinalduell im A-Junioren-Rheinlandpokal zwischen der JSG Trier-Süd und dem hochfavorisierten, drei Klassen höher angesiedelten Regionalligisten FC Rot-Weiß Koblenz hatte am Dienstagabend einiges zu bieten. Die Überraschung war aus Sicht des bislang in der Pokalserie so auftrumpfenden Kreisligisten greifbar. Am Ende hatte der Gast vom Deutschen Eck aber mit 4:2 die Nase vorne.

Karl Kronenburg, der das Trier-Süd-Kooperationsteam mit Akteuren der DJK St. Matthias und des VfL gemeinsam mit Dieter Meseke coacht, war hinterher einerseits stolz, dass seine Schützlinge auch im Halbfinale so stark gespielt hatten, wusste aber auch: „Koblenz war cleverer, hat nichts liegenlassen und war handlungsschneller. Daran arbeiten wir.“ Sein Kollege von Rot-Weiß, Nils Weiler, zeigte sich heilfroh, die Klippe JSG Trier-Süd umschifft zu haben: „Wir waren uns darüber im Klaren, dass es eine enge Kiste werden kann, und der zweikampfstarke Gegner hat uns in der Tat alles abverlangt. Wir waren unterm Strich das etwas glücklichere Team.“

Umso bemerkenswerter ist die JSG-Vorstellung, wenn man bedenkt, dass Rot-Weiß bereits nach 19 Minuten scheinbar sicher mit 2:0 vorne lag. Zunächst hatte Nico Noll einen Freistoß in den Torgiebel gezimmert (14.). Wenig später war es Arben Sejdija, der das zögerliche Abwehrverhalten der Hausherren ausnutzte. Doch die Trier-Süder ließen sich davon nicht beeindrucken, agierten mutig und mit viel Geschwindigkeit im Spiel nach vorne.

Zunächst scheiterten Leon Schwickerath (22.) und Nico Franzen (23.) noch knapp. Kurz vor der Pause holte Nuno Rodrigues den Hammer aus – und überlistete den Koblenzer Schlussmann Naveen Nadarajah aus rund 40 Metern (42.). Den Schwung nahm die JSG mit in die zweite Hälfte, und in der 48. Minute sorgte Schwickerath nach kluger Vorarbeit über rechts von Elias Blasius für das 2:2-Ausgleichstor. Der Großteil der 175 Zuschauer auf der Bezirkssportanlage in Feyen, die trotz anfangs regnerischen Wetters gekommen waren, stand Kopf.

Von einem Drei-Klassenunterschied war auch in der Folge kaum etwas zu sehen. Aber dann kam die 71. Minute – ein Beispiel für die von Coach Kronenburg beschrieben Handlungsschnelligkeit: Einen blitzsauberen Angriff schlossen die Schängel in Person von Jonas Höblinger zum 2:3 ab. Aber auch das warf die JSG nicht um. Sieben Minuten später flog Schwickeraths Fernschuss nur ganz knapp am Rot-Weiß-Kasten vorbei. Erst der von Sejdija verwandelte Foulelfmeter (81.) verschaffte Koblenz entscheidende Luft.

Klar, dass die Trier-Süder Jungs nach dem Abpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Jason Lieser (SV Hetzerath) jede Menge Beifall erhielten. Die starke Pokalform gilt es nun, in die Anfang August startende Bezirksliga-Qualifikationsrunde zu transportieren.

 

 

Bericht von Andreas Arens, Redaktion Trierischer Volksfreund:                                                                                     11.07.21

JSG Trier-Süd fiebert Rheinlandpokal-Halbfinale gegen Rot-Weiß Koblenz entgegen

 

Nein, kein Irrtum, kein Zahlendreher, sondern Tatsache: Mit sage und schreibe 7:0 (!) haben die Kreisliga-A-Junioren der JSG Trier-Süd am Samstag den zwei Klassen höher angesiedelten Rheinlandligisten JFV Wittlicher Tal im Viertelfinale des Rheinlandpokals eliminiert – und stehen nun geradezu sensationell im Halbfinale. Hier kommt es bereits am Dienstag, 19.30 Uhr, auf der Bezirkssportanlage in Trier-Feyen zum Duell mit dem Regionalligisten TuS Rot-Weiß Koblenz.

„Wie bereits zuvor gegen Hunsrückhöhe Morbach (5:2, d. Red.) war das wieder eine super Leistung der Jungs. Mit dem 7:0 war Wittlicher Tal noch gut bedient“, jubelte Dieter Meseke, der das Team gemeinsam mit Karl Kronenburg trainiert. Wertvolle Unterstützung erfahren beide von Betreuer Norbert Kohn.

Die Treffer für die spielerisch mächtig auftrumpfende JSG – hier spielen Akteure der beiden Kooperationspartner DJK St. Matthias und VfL Trier – markierten Alpha Dramé (3), Elias Blasius, Leon Schwickerath, Rubin Hassan und Kapitän Nico Franzen (je ein Tor).

Während Stammtorwart Jonathan Kohn wegen eines Mittelhandbruchs noch einige Wochen lang zum Zuschauen verurteilt ist und die Schlussmänner der A II und der B I aus familiären beziehungsweise Verletzungsgründen nicht zur Verfügung standen, hütete der erst 15-jährige B-II-Torwart des VfL, Yannic Lange, gegen Wittlicher Tal den Kasten und machte seine Sache so gut, dass er nach Angaben von Coach Meseke „in jedem Fall auch gegen Koblenz unsere Nummer eins ist“.

Den Vergleich mit dem turmhohen Favoriten vom Deutschen Eck „sollen unsere Jungs einfach nur genießen und daraus lernen“, so Meseke. Aber auch er weiß: Im Pokal ist gerade für sein Team alles möglich. Das wurde schon in der ersten Runde Anfang September deutlich, als man im Auswärtsspiel bei der JSG Saar-Mosel Konz aus einem scheinbar aussichtslosen 1:6 in der Schlussviertelstunde noch ein 7:6 (!) machte.

In der Zwischenzeit schauten auch die JSG-Trier-Süd-Talente coronabedingt monatelang in die Röhre. Doch in der Spielpause waren sie nicht tatenlos. „Mithilfe einer Fitness-App haben sie individuell was gemacht. Der konditionelle Grundstock, aber auch die riesengroße Lust, endlich wieder auf dem Platz zu stehen, kommt uns jetzt zugute“, weiß Dieter Meseke.

Auf eine große Kulisse hofft er gemeinsam mit seinem Trainerteam und den Spielern gegen Rot-Weiß Koblenz. Zusätzlich Motivation dürfte der Umstand sein, dass die JSG bei einem neuerlichen Coup und einem Weiterkommen am Samstag im Finale gegen den Gewinner der Partie Mosella Schweich gegen Sportfreunde Eisbachtal Heimrecht genießen würde.

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